Dabei kann ein Weg entstehen hin zu einem tieferen Verständnis. Es sind eher die kleinen Schritte hin zu neuen Lösungen.
Die Macht der Kultur, also die Macht der Gewohnheit und der Widerstände ist eine starke Macht. Aber da es auch gute Gewohnheiten gibt, braucht es die Freiheit, ohne Erwartungs- oder Zeitdruck etwas bewegen und entwickeln zu können.
Der Wunsch nach schnellen Lösungen ist nachvollziehbar. Häufig bleibt da jemand auf der Strecke oder wichtige Anliegen bleiben unausgesprochen. Manchmal genügen kleine Impulse, um den Blick zu weiten.
Auf das Verbindende zu schauen ohne das Trennende zu verleugnen - das bleibt die große Herausforderung.
Manchmal gelingt die "friedliche Koexistenz" – der Respekt vor der persönlichen Geschichte meines Gegenübers und seinen momentanen Lösungsansätzen. Das ist viel. Das bedeutet Toleranz – Dulden, sich gegenseitig stehen lassen. Manchmal ist weniger tatsächlich mehr.
Perspektivwechsel und Einfühlung helfen bei einer Annäherung. Rezepte gibt es nicht. Es kann nur gelingen, wenn es von beiden Seiten gewollt und gepflegt wird. Dann entsteht in kleinen Schritten der Weg unter den Füßen.
Gute Lösungen haben viel mit Freiheit zu tun, manchmal ist es die kleine Freiheit auf dem Weg, der kleinste gemeinsame Nenner.
Und beim nächsten Mal kann es neue Schritte geben…